[Trigami-Review]Vom Hersteller, der einer neuartigen Taschenlampe – LED LENSER genannt – herstellt, wurden mir ein Testgerät vom Typ M1 zur Verfügung gestellt – um das Gerät auf Herz und Nieren zu prüfen – was ich natürlich auch sofort getan habe.

Das Gerät selbst wird in einer kleinen Schachtel geliefert, die alles notwendige für den sofortigen Einsatz des Gerätes beinhaltet: erstmal die Taschenlampe selbst, die 97 mm lang und mit 78 Gramm auch ziemlich leicht ausfällt – die Verarbeitung des Gerätes erscheint hochwertig. Das Gerät selbst liefert eine maximale Leistung von 155 Lumen, was auf alle Fälle ausreicht und deutlich größere Geräte, wie vom US-Hersteller Maglight, schnell schlägt. Neben der Taschenlampe selbst wird eine kleine Transporttasche (Holster) mit Schnellverschluß geliefert, die passende Batterie für den sofortigen Einsatz, eine Trageschlaufe – die man von Fotos gewohnt ist (und durchaus zweckmäßig ist), sowie eine handliche Schnellanleitung auf einer kreditkartengroßen Karte (Smartcard), ein Werbeflyer und eine Anleitung für das Gerät selbst.

Zum Betrieb der LED LENSER M1, die aus den Hause Optoelectronics Zweibrüder kommt und im Handel um die 69 Euro kostet, wird die mitgelieferte Batterie von hinten in die Taschenlampe eingesetzt – die LED LENSER Taschenlampe wird dazu am Ende aufgeschraubt – dabei fallen die vergoldeten Kontakte im innen auf. Ist die Batterie eingelegt – und der Deckel durch drehen wieder verschlossen, ist die Taschenlampe sofort einsatzbereit. Bei einen ersten Test, ohne die Anleitung zu lesen, stellte ich schnell fast, das es gar nicht so einfach ist, den Schalter für den Betrieb zu finden – wo er jedoch, wie sich später herausstellte, eigentlich ideal angebracht ist: Am Ende der mikrochipgesteuerten Taschenlampe durch einen gummierten, wasserdichten, Schalter. Leider lässt sich die Anleitung über den Punkt des Bedienungsschalters nur wenig aus, – lediglich die Funktionen des Schalters sind beschrieben:

Der Schalter ist mikrokontroller-gesteuert, die ganze Bedienung der Taschenlampe geschieht durch einen einzigen Schalter – was durchaus zweckmässig erscheint – aber auch ist. Die Bedienung erlaubt unterschiedliche Modi: – maximale Leistung, reduzierte Lichtleistung sowie Stroboskopmodus (Smart Light Technology).

Am vorderen Ende der Taschenlampe ist ein “Speed Fokus Schiebesystem” angebracht, mit dessen Hilfe die lampe schnell und einfach, problemlos mit zwei – mit ein wenig Übung auch mit einen Finger – fokusierbar ist und den Lichtstrahl problemlos steuern lässt, wie er gerade gebraucht wird.

Das Gerät selbst wurde von mir in mehreren Situationen getestet – und hat alle Anforderungen problemlos erfüllt. Schnell fällt auf – was man eigentlich nicht glauben kann: Das Gerät ist aufgrund seiner Größe sicherlich oft unterschätzt – was klein ist, kann ja auch nicht mehr Leuchtkraft aufbringen, wie eine 3 oder 4-zellige Taschenlampe der Konkurrenz – das ist und war dann aber mehr ein Irrglaube: Das Gerät kann weitaus mehr Leuchtkraft und vor allen Leuchtweite aufbringen, als wohl die meisten Taschenlampen – und passt dann noch schnell in jede Tasche, – wo ein Produkt eines anderen Herstellers schnell keinen Platz mehr findet. Klar: Einen Nachteil hat das Gerät: als Schlagstock kann das Gerät aufgrund seines Leichtgewichts und seiner sehr kleinen Größe nicht mithalten, – in allen anderen Disziplinen ist das Gerät der Konkurrenz weitaus überlegen.

Mögliche Einsatzbereiche der Taschenlampe: – Die Taschenlampe kann mit der Dimmer-Funktion problemlos am Abend im Bett zum lesen benützt werden – ist Leistung gefragt, sei es beim Einsatz auf der Weide beim Suchen nach verlorenen Vieh, ist die Taschenlampe auch hier die erste Wahl – Konkurrenzprodukte können bei Ebay verkauft werden – mittels der fokussierbaren Linse kann man sich über die Leuchtweite nicht beschweren.

Zum guten Abschluss des Testes habe ich die Taschenlampe in ein vorbereitetes Wassebad geworden – Wassertiefe knapp 5 cm – und dort knapp 15-20 Sekunden belassen, – die Taschenlampe tat auch hier ihren Dienst, jedoch lief dabei in das Vorderteil der fokussierbaren Linse einige Tropfen an Wasser, die man erst wieder durch den Betrieb der Taschenlampe und das Hin- und Her- der Linse “herauspumpen” musste – das Gerät ging jedoch problemlos weiter – Tipps dazu gibts ggf. in der Hersteller-Community